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Bipolare Störung

Bipolare Störungen beschreiben rasche Wechsel zwischen Depressionen und Manie. Jeder Mensch kennt Schwankungen der Gefühle. Manchmal ist die Stimmung gut, manchmal eher schlecht. Menschen mit bipolaren Störungen - auch - manisch depressive Krankheit - genannt, leben jedoch mit extremen Emotionen.

Meist beginnt die bipolare Störung im Übergangsstadium von der Kindheit zum Erwachsenensein des Menschen und wird oftmals erst Jahre später nach dem Ausbruch erkannt.

Wenn manische Zustände bestehen, erfolgt in der Regel eine Behandlung auf einer der allgemeinpsychiatrischen Stationen. Die hier angebotene Behandlung ist unter dem Stichwort Psychose näher ausgeführt.  

Bei depressiven Zuständen werden die Patienten ebenfalls auf einer der allgemeinpsychiatrischen Stationen aufgenommen, wenn im Rahmen einer akuten Selbstmordgefahr eine besonders intensive Betreuung und Fürsorge erforderlich sind.

Alle anderen depressiven Störungen werden in den beiden Psychotherapiestationen behandelt (Näheres ist unter dem Stichwort Depression zu finden), Menschen über 65 Jahren können aber auch auf einer der beiden gerontopsychiatrischen Stationen aufgenommen werden, wenn sie sich unter Gleichaltrigen wohler fühlen.