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Stationäre Hilfe

Manchmal ist eine seelische Krankheit so schwer, dass man in die Klinik muss und zwar nicht nur dort den Tag verbringt, sondern auch dort schläft. Das nennen wir eine stationäre Behandlung. Dann ist man sowohl am Tag wie in der Nacht in der Klinik und wird dort mit anderen Kindern, manchmal auch Jugendlichen zusammen behandelt und betreut. Man kann aus der Klinik die Eltern anrufen und von den Eltern besucht werden und verbringt auch die Wochenenden häufig daheim. 

Wie beim Kinderarzt gibt es auch in der Kinderpsychiatrie die körperliche Untersuchung, wie Du das vom Kinderarzt kennst, mit Abhorchen, in den Rachen schauen und all diesen Sachen. Daneben ist aber Untersuchung in der Kinderpsychiatrie oft auch eine Gesprächssache, man unterhält sich mit einem erwachsenen Menschen, oder man tut gemeinsam mit ihm Dinge, die in der Regel von den Kindern gern gemacht werden. Dazu gehören Klettern, Ausflüge machen, malen, musizieren und vieles mehr. Es gibt ein Tierhaus, mit zwei Pferden, zwei Eseln und zwei Ziegen. Ob ein Kind nur ambulant zu uns kommt, in die Tagesklinik geht oder stationär aufgenommen wird, entscheiden wir in aller Regel mit den Eltern, die auch Bestimmer darüber sind, wie lange das Kind bei uns in Behandlung ist. 

Anders als vielleicht im Krankenhaus, wenn einem der Blinddarm herausgenommen wird, haben die Kinder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Schulunterricht. Der Unterricht hier findet in kleinen Gruppen statt, also nicht in großen Klassen, und ist in der Regel auch nicht so lang, wie der Schultag bei Euch zu Hause.

Unsere Klinik bietet Platz für 86 Kinder und Jugendliche, die auf sechs Stationen behandelt werden. Jede Station hat ein eigenes Gebäude. Vor den Gebäuden befinden sich altersentsprechende Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.

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