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Übergangseinrichtung

Die Übergangseinrichtung mit 8 Plätzen bietet von illegalen Drogen abhängigen Menschen nach abgeschlossener Entgiftung einen drogenfreien Rahmen, in dem sie mit Hilfe unserer fachkompetenten Unterstützung eine realistische Lebens- und Anschlussperspektive entwickeln können. Betroffene Erwachsene aus Hessen können ohne vorherige Kostenzusage aufgenommen werden, sofern ein Platz zur verfügung steht.
Die Betreuung der Klienten erfolgt im Bezugspersonensystem. Im Rahmen der Einzelberatung steht die zukünftige drogenfreie Lebensplanung im Mittelpunkt. Dazu gehört u.a. die Entwicklung von Krankheitsbewusstsein und die Veränderungsbereitschaft, die Reflexion der bisherigen "Drogenkarriere" und die Ermittlung des Hilfebedarfs für die Zeit nach dem Aufenthalt in der Übergangseinrichtung.
Anschlussperspektiven können sein:
- die Entwöhnungsbehandlung in einer stationären Therapieeinrichtung
- das Leben in einer betreuten Wohngemeinschaft
- selbstständiges Wohnen in einer eigenen Wohnung
Im Bereich der Gestaltung des Tages stehen im Vordergrund:
- das Einüben eines geregelten Tagesablaufes
- das Erlernen von Konfliktlösungsstrategien im Zusammenleben mit anderen
- die Übernahme von Aufgaben in der Gruppe
- das Erproben von sebstständiger Haushaltsführung
- das Erarbeiten drogenfreier Freizeitgestaltung
- der Erwerb von Wissen über gesunde Lebensführung
In der Übergangseinrichtung arbeiten Sozialarbeiter, Ergotherapeuten, Arbeitserzieher und studentische Mitarbeiter.
Die Mitarbeiter der Übergangseinrichtung arbeiten eng mit den Institutionen der Drogenhilfe, insbesondere Beratungsstellen und Therapieeinrichtungen zusammen.
Bewerbertelefon: 06158 - 183 - 785
Zeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
